Mai 15

Segelflieger starten furios in den Mai

 
 
 

Schon am 4.5. herrschte sogenanntes „Hammerwetter“ : Viele Piloten erflogen Strecken von weit über 700 km, wohlgemerkt rein thermisch, ohne Zwischenlandung oder Motorunterstützung :

Ludek Smolik (Nimbus 4DM)                  744,45 km

Maximilian Dietrich (LS-6WL)                 704,99 km

Joachim Friedrich (Stemme S10)          696,29 km

Joachim Kuhlmann (Discus2/18m)       735,65 km

Meinolf Zumrodde (ASW28)                   756,15 km

Axel Schumacher setzte zudem am 4.5. schon mal eine „Duftmarke“ mit knapp 960 km auf seiner ASH25 von Betzdorf über Fulda in den Schwarzwald und über die Schwäbische Alb sowie wiederum Fulda zurück nach Betzdorf. Das war der seit vielen Jahren weiteste Flug von Betzdorf aus.

Am Folgetag flog Gerhard Bender mit dem Nimbus 4DM zusammen mit Meinolf Zumrodde im Wandersegelflug von Betzdorf nach Vilshofen, immerhin 407 km, zum schön gelegenem Flugplatz direkt parallel zur Donau. Von dort flogen die Beiden am 6.5. weiter nach Niederöblarn in Österreich, um Betzdorfer Fliegerkollegen zu besuchen, die Urlaub machten. Das waren jetzt schon 672 km Tagesleistung. Einen Tag später, am 7.5.,  ging es von Niederöblarn nach Westen in die Schweiz bis nach Samedan und wieder zurück ins österreichische Alpengebiet südlich von Salzburg, ohne Zwischenlandung versteht sich. Die Piloten hatten aber an diesem Tag noch nicht genug : Sie flogen weiter über Füssen zurück in die Schwäbische Alb und landeten nach insgesamt 9 Stunden Flug auf dem Flugplatz Hahnweide.

Gerhard Bender und Meinolf Zumrodde vor dem Nimbus 4DM in Vilshofen
Gerhard Bender und Meinolf Zumrodde vor dem Nimbus 4DM in Vilshofen

Das ergab eine Gesamtstrecke von 992 km ! Trotzdem waren die Piloten nicht zufrieden, sie wollten ja eigentlich die 1000 km voll machen. Aber die Flugsaison ist ja noch jung ! Die 409 km von der Hahnweide nach Betzdorf am 8.5. waren dann reine Pflichtübung.

So erflogen die Betzdorfer Streckenflieger alleine in der Himmelfahrtswoche 12995 km Gesamtstrecke, wahrlich eine reife Leistung !

Der Berg ruft

Schon im April hatten sich Max und Till Schmidt mit dem Vereinsduo sowie Andreas Nies und „Kilo“ Werthebach mit einem zweiten Duo nach Sisteron in Südfrankreich aufgemacht. Sie konnten dort unter und über den Wolken, aber auch in der Welle des zeitweise kräftig blasenden Mistrals tolle Flüge absolvieren. Es gibt halt nichts Schöneres als in den Bergen zu fliegen ! Aber seht Euch selber die tollen Bilder von „Kilo“ Werthebach an …

Trotz Kälte : Zufriedene Piloten Andreas, Max und Till am Start in Sisteron
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An der Montagne de Gâche gehts vor den warmen Felsen immer rauf wie im Fahrstuhl
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Kalt aber traumhaft schön

Fox und ...
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... Kilo Whisky in den südfranzösichen Alpen
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Am kahlgefegten Mpnt Ventoux - dem Windberg
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Lenti mit Duo
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Nah an den Felsen steigts am besten

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