Unsere Geschichte


Obwohl die Gründung der Segelfluggruppe Stegskopf durch den Emmerzhausener Volksschullehrer Seifert schon 1932 erfolgte, waren diese Flieger nicht die ersten, die in Katzwinkel in die Luft gingen. Sie legten aber die Grundlage für unseren späteren Verein, den SFC Betzdorf-Kirchen e.V.

In Katzwinkel, lange bevor jemand daran dachte, hier einen Verkehrslandeplatz aufzubauen, waren Bergbau, Landwirtschaft und Haubergswirtschaft die bestimmenden Faktoren. Und dennoch gab es auch hier einen Pionier, der den Traum vom Fliegen unbeirrt verfolgte:

Der Bergmann Willy Lang, ein erfinderischer Autodidakt, entwarf Anfang der 1930er Jahre eine eigene Flugmaschine ähnlich einem SG-38, aber mit Verbrennungsmotor und gefedertem Fahrwerk aus Fahrradrädern. Und er brachte diese Maschine auch wirklich zum Fliegen und legte damit den Grundstein für die Fliegerei in Katzwinkel, das damals noch zur "Königlich Preußischen Rheinprovinz“ gehörte und "Nochen" hieß.  Zu seiner Geschichte.

 

2020

Wir sind sehr gepsannt was dieses Jahr noch alles passieren wird. 

Wenn ihr immer auf dem laufenden bleiben wollt, schaut doch mal in unserem Blog vorbei.

 

2019

Frédérik Wendland gewinnt mit seiner 51 Jahre alten Maschine zum zweiten Mal in Folge die Bad Breisiger Segelflugwoche auf der Mönchsheide.

Der Verein schafft als Ersatz für die in die Jahre gekommene Cessna 172 eine moderne WT-9 Dynamic LSA an und bestellt zudem einen modernen Hochleistungsdoppelsitzer vom Typ Arcus-T.

Der SFC baut mit großzügiger Unterstützung eines Mitglieds und vieler helfender Hände eine neue Halle und neue Hängergaragen auf der Südseite des Platzes.

Lutz Bohmerich wird neuer Segelfluglehrer.

 

2018

Frédérik Wendland gewinnt auf seiner „Libelle H-301" die Bad Breisiger Segelflugwoche.

 

2017

Am 26.6.2017 fliegt 1. Vorsitzender Armin Brast seine 5.000 Flugstunde PIC mit 12.206 Starts, davon allein 6.513 im Segelflug und 5.693 im Motorflug. Man kann davon ausgehen, dass Armin mehr Zeit in Flugzeugen verbracht hat als auf der Couch oder im Auto!

 

2015

Isabell Achenbach und Torsten Kuhlmann absolvieren ihre Prüfungen als neue Segelfluglehrer.

Der Verein schafft eine neue ASK-21 als Ersatz für die alte Maschine gleichen Typs an. 

SFC-Pilot Oliver Wissing gewinnt auf LS 1f  in der Clubklasse die 17th International Military Gliding Competition (17. Internationaler Militär-Segelflug Wettbewerb) in Holzdorf.

 
 

2014

Die in 2011 unfallbeschädigte ASK-13 des Vereins fliegt wieder nach Reparatur und Generalüberholung durch die Mitglieder in neuwertigem Zustand.

Der Verein schafft eine gebrauchte LS-6a an. 

Back to the roots : Im Oktober fliegt eine Gruppe des SFC auf der Wasserkuppe den Schulgleiter SG-38 im Gummiseil-Startverfahren, eine ganz neue ursprüngliche Erfahrung.

Der SFC trägt zum 3. Mal den Segelfliegertag Rheinland-Pfalz aus.

 
 

2013

Der SFC hat drei neue Motorfluglehrer, Armin Brast, Frank Wendland und Thomas Hofmann schließen im Frühjahr ihre Ausbildung erfolgreich ab.

 Der Verein schafft eine gebrauchte Remo als Schlepp- und Mehrzweckflugzeug an. Das Kennzeichen D-EFBK passt zum Verein : Deutschland–Europa–Flugplatz-Betzdorf-Kirchen

 Bei der Segelflug-Weltmeisterschaft der Frauen im südfranzösischen Issoudun fliegt Dörte Starsinski in der Standardlibelle von Vereinskamerad Jochen Kuhlmann auf Platz zwei. Sie begann ihre fliegerische Laufbahn im Segelflugclub Betzdorf-Kirchen.

Dörte Starsinski wird Vize-Weltmeisterin im Frauensegelflug Clubklasse in Issoudun (Frankreich).

 
 

2012

Dörte Starsinski, langjähriges Mitglied des Segelflugclubs Betzdorf-Kirchen, gewinnt in Ulm-Erbach die Deutsche Frauen-Segelflugmeisterschaft in der Clubklasse. Sie startete bei dieser Meisterschaft auf der Standard-Libelle „Tango Kilo“ von SFC-Vereinskamerad Jochen Kuhlmann.

 

2011

Der SFC zeigt sich mit neuem Logo und CD und bringt seine eigene Serie an Logoartikeln unter die Mitglieder.

2005

Der SFC Betzdorf-Kirchen e.V. ist Ausrichter des Landessegelfliegertages Rheinland-Pfalz. Zu Gast ist der ehemalige Weltraumpilot Ulf Merbold.

2000

Im Jubiläumsjahr 2000 weist der Segelflugclub insgesamt 140 Mitglieder auf, was für einen Luftsportverein schon eine ganz beachtliche Größe darstellt. Stolz sind wir natürlich auf unsere große und sehr aktive Jugendgruppe, denn sie ist der Garant dafür, dass der Segelflugclub auch noch eine erfolgreiche Zukunft vor sich haben wird. Und ebenso stolz sind wir natürlich auf unseren im Verhältnis zu anderen Luftsportvereinen weit überdurchschnittlich hohen Anteil von weiblichen Vereinspilotinnen. Das traditionelle Hexentreffen, bei dem die Segelfliegerinnen aus der ganzen Bundesrepublik einmal jährlich zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen, fand übrigens schon zweimal bei uns statt, nämlich sowohl im Jahre 1988 als auch im Jahre 2000

1999

Die Dresdner Bank verleiht dem SFC als bisher einzigem Luftsportverein in Rheinland-Pfalz das "Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein" verbunden mit einer Prämie für die Jugendarbeit in Höhe von 10.000 DM.

1992

Namensänderung des Segelflugclubs Stegskopf in ‚Segelflugclub Betzdorf-Kirchen e.V.'.

1988

Die Vereinspilotinnen veranstalten das traditionelle "Hexentreffen" auf der Freusburg.

1987

Die Landebahn unseres Flugplatz wurde mit Sportförderungsmitteln des Landes Rheinland-Pfalz und finanzieller Unterstützung des Landkreises Altenkirchen.

1981

Seit 1981 wird alljährlich am ersten Septemberwochenende ein sogenanntes Flugplatzfest veranstaltet.

1970

Auf dem Flugplatz fand letztmals ein Großflugtag statt, der leider mit dem tödlichen Absturz eines Motorkunstfliegers endete.

1964

Das bisherige Segelfluggelände wurde offiziell als Verkehrslandeplatz ‚Betzdorf-Kirchen' zugelassen.

1963

Die umfangreichen Arbeiten zur Verbreiterung und Einebnung der Landebahn wurden abgeschlossen.

1960

Erwerb des ersten Motorflugzeug, ein Reise- und Schleppflugzeug vom Typ ‚Klemm 107 C'. Damit konnten die Flugzeuge dann auch im sogenannten Flugzeugschlepp auf größere Höhen gezogen werden.

1959

Zulassung des Platzes als Segelfluggelände. Gestartet wurde zunächst ausschließlich im Windenschleppbetrieb.

1958

Erschließung des Fluggeländes auf dem Höhenrücken zwischen Katzwinkel und Wingendorf.

1955

Der private Motorflugzeuge durften wieder betrieben werden. Eine gewisse Verbesserung für den jungen Verein, der aus Traditionsgründen zunächst den Namen ‚Segelflugclub Stegskopf' angenommen hatte, ergab sich dadurch, dass 1955 der alte Militärflugplatz in Ailertchen (Nähe Westerburg) von der neugegründeten Werksfluggruppe der Erzbergbau Siegerland wieder in Betrieb genommen wurde und die Möglichkeit bestand, dort als Gastverein mitzufliegen.

1950

Sowohl der Modellflug und auch der Segelflug wurde durch die Alliierten wieder zugelassen. So kam es dann am 16.08.1950 zu einer Gründungsversammlung, auf der ein Vorstand gewählt und eine vorläufige Satzung beschlossen wurde.

1937

Auflösung des Deutschen Luftsportverbandes und Eingliederung in den Nationalsozialistischen Fliegerkorps (NSFK).

1934

Übernahme der Aufgaben von Lehrer Seifert durch Werner Rübsamen aus Kirchen.

1932

Gründung der Segelfluggruppe Stegskopf durch den Emmerzhausener Volksschullehrer Seifert.