Oktober 15

Thema „Luft und Fliegen“ bringt Grundschulkinder aus Morsbach-Holpe zum SFC

 
 
 

Bestes Wetter hatten die SFC-Piloten bestellt und prompt auch geliefert bekommen, auch wenn es anfangs noch etwas frostig war: am 12.10.2022 besuchten 17 Kinder der „Amitola“ Offene Gemeinschaftsgrundschule aus Morsbach-Holpe mit vier Betreuern/innen unseren Flugplatz.

Zu Beginn trotz Sonne noch kühl – der Nachtfrost lässt grüßen

„Amitola“ ist in einer indianischen Sprache übrigens das Synonym für Regenbogen und in der OGS für gemeinsam gelebte Vielfalt.

Diese Schule ist ein Grundschulverbund aus den drei Standorten Morsbach, Holpe und Lichtenberg. Seit dem Schuljahr 2014/2015 wird an allen Standorten offen, also jahrgangsübergreifend, in drei Klassen der Stufen 1-4 unterrichtet. Man setzt eine lange Tradition modern fort: in Holpe wurde schon 1746 unterrichtet!

Das gemeinsame Lernen in kleinen Gruppen fördert das Sozialverhalten, das Lernen voneinander und die Rücksichtnahme aufeinander.

Im Rahmen einer Themenwoche zum Thema „Luft und Fliegen“ hatten die Kinder im Vorfeld schon viele Informationen gesammelt. Zusätzlich hatte der SFC kindgerechte Infos über das Fliegen allgemein und das Segelfliegen im Besonderen vorab zur Verfügung gestellt.

Die ASK-21 wird gemeinsam „startklar“ gemacht – inklusive Einklinken des Schleppseils von der Remo

Einige Piloten hatten für den Besuch schon die Husky, die ASK-21 und den Arcus-T aufs Vorfeld geschoben und ein paar Tische mit Bänken in die Sonne vor der Halle gestellt. Nachdem sich die Kinder umgeschaut hatten und es sich gemütlich gemacht hatten, erzählte Pilot Markus ein bisschen über den Verein, vor allem aber über das Segelfliegen und die Bewegung der Luftmassen.

Da möchte man gar nicht mehr aussteigen …

Etwas Unsicherheit bestand bei den Kindern in Bezug auf „Luftlöcher“, aber das Thema war schnell erklärt und leitete über in die Thematik der aufsteigenden Luft, der Thermik. Die Kinder wussten, dass nicht nur wir Segelflieger in der Thermik kreisen, sondern auch viele große Vögel. Da war schnell klar, dass die Luft immer in Bewegung ist, aber eben ohne „Löcher“.

In der Remo sitzt man besser als im Auto und kann viel mehr sehen …
… und funken zum Segelflugzeug kann man auch noch !

Dann ging es in zwei Gruppen an die Flugzeuge: Die Kinder der ersten Gruppe konnten in der geräumigen ASK-21 „Sitzproben“ machen und Fluglehrer Jochen und die Piloten erklärten die Fluginstrumente und Steuerelemente. Die Kinder lernten, wie leicht sich alle Steuerelemente bewegen ließen und dass man nur ganz geringe Ruderausschläge braucht, um die Richtung zu ändern. Nicht schlecht staunten die Kinder, als Fluglehrer Jochen ein Handfunkgerät hervor zauberte und dann Funkproben zur Remo gemacht wurden.

Reger Funkverkehr auf EDKI

Die Kinder, die nicht im Segelflieger saßen, durften derweil den etwas anderen „Rucksack“ anprobieren, den Rettungsfallschirm. Der war natürlich noch viel zu groß, aber man kann ja noch „reinwachsen“. Den Großen passte er hingegen schon ganz gut!

Pilot Markus hilft den Fallschirm anzuziehen – da muss man aber erst noch reinwachsen
Den „Großen“ passt der Fallschirm perfekt !

Inzwischen waren Gerhard, Dirk und Georg mit der zweiten Gruppe zur Remo gegangen und auch da konnte man einsteigen und bekam alles genau erklärt. Spannend war es auch, gemeinsam das Schleppseil der Remo auszuziehen und bei der ASK-21 mit Hilfe des großen gelben Knopfes einzuklinken und wieder auszuklinken.

Blick nach hinten zum Höhenruder – Gerhard und Dirk erklären die Steuerelemente

Dann tauschten die Gruppen an den Fliegern und alles wurde erneut erklärt. Viele Fragen galt es zu beantworten, auch zur Großbaustelle an der Piste. Aber das war schnell geklärt: längere Piste=schneller in der Luft=höher und leiser über dem Ort und später sogar günstige Windenstarts.

Probesitzen in unserem Schleppflugzeug der Husky – natürlich mit mitfliegendem Maskottchen an den Kabinenstreben!

Da kein echter Flugbetrieb stattfand, konnten die Kinder auch zur Genüge auf dem großen Platz herumtoben, bevor sie sich zu letzten Fragen nochmal hinsetzten, sich dann verabschiedeten und in den schon für die Rückfahrt wartenden Bus einstiegen.

Das gibt zuhause bestimmt viel zu erzählen und der SFC erwartet die Kids gerne mit ihren Eltern und Geschwistern zu einem erneuten Besuch oder Rundflug. Aber auch im Unterricht wird das Thema nach dem Besuch nochmal detailliert aufgearbeitet und dürfte sich tief im Gedächtnis der Kinder einprägen.

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