Auch nach dem Fliegerlager im Hochschwarzwald ging der Betrieb am Flugplatz in Katzwinkel weiter, und nicht nur da:
Zwei SFC-Piloten mit Begleitung gingen mit der Vereins-Remo vom 21.8. bis 27.8. von Betzdorf aus auf eine richtig große Südfrankreich-Tour, vorbei am Mont Blanc-Massiv und durch die Seealpen bis zum Mittelmeer vorbei in traumhafter Alpen- und Mittelmeerkulisse.

Viele von uns Segelfliegern kennen diese Gegend ja eher aus weit größerer Höhe aus dem Segelflugzeug.

Da sieht man dann in der tiefer fliegenden Remo doch mehr Details und kann problemlos Zwischenstops auf Flugplätzen einlegen, die man von früheren Segelfliegerurlauben noch kennt.

Von da war es nur dann nur noch ein „Katzensprung“ direkt an die Côte d´Azure, die man über den Flugplatz Cannes-Mandelieu erreichte.

Auf dem Flughafen Cannes Mandelieu konnte man neben Milliardärsjets auch alte Schätzchen, wie etwa eine CM-170 Fouga Magister finden, einer der ersten Jet-Trainer der Luftwaffe. Und gleich mehrere davon sind auf diesem Flugplatz sogar flugfähig und startbereit!

Das weckte doch einige Erinnerungen, denn an einem der ersten Flugtage auf dem Flugplatz in Katzwinkel überflog 1963 die „Patrouille Acrobatique de l´École de l´Air (später „Patrouille de France“) den Platz in niedriger Höhe in enger Formation.1

Vom Flugplatz war es nicht weit zum berühmten Boulevard de la Croisette mit zahlreichen Nobelherbergen wie dem berühmten Hotel Carlton

Und von da aus natürlich nur wenige Schritte direkt ans Meer, das unsere Piloten in der Plage de la Croisette genossen.

Der Flug der Remo ging entlang der Küste und dann wieder nach Norden, nicht ohne einen fliegerischen Abstecher nach St. Tropez zu machen.

Zurück in den kühleren Gefilden das Westerwalds war aber auch so Einiges los:
Am 15.8. flogen Lutz und Tim knapp 400km ins Hess.Bergland. Einen Tag später, am 16.8. konnte Benni Neef mit der LS-4 endlich die 50km Strecke für seinen LAPL-S mit 64 km absolvieren, nachdem Kevin S. die gleiche Strecke am selben Tag auch schon geflogen war. Im Fliegerlager in Reiselfingen hatten Benni nur 3km gefehlt, als er in Donaueschingen „zwischenlandete“!
Jetzt stand der Prüfung nichts mehr im Weg.

Die praktische Prüfung hat Benni unter Prüfer Peter Thielmann dann am 5.9. erfolgreich abgelegt. Die Beiden mussten dabei ebenso wie Fluglehrer und Schlepppilot Armin mit Wind und Wetter „kämpfen“, es passte aber alles, wie das Strahlen der Drei erahnen lässt.

Zwischenzeitlich hatte Nicole S. die nächste A-Prüfung der Saison am 23.8. mit drei perfekten Flügen auf der ASK-21 abgelegt, sehr zur Freude unsere Fluglehrer Nils und Tim.





Herzliche Glückwünsche vom SFC zu dieser tollen Leistung und viele spannende und sichere Flüge.
Christine Ortmann legte nur wenige Tage danach am 29.8. ihre praktische PPL-A Prüfung auf unserer Remo in Ailertchen bei Prüfer Alex Milanowski erfolgreich ab. Gatte Daniel freute sich mit ihr.

Herzliche Glückwünsche vom SFC an Christine für diese tolle Leistung und beste Wünsche für viele sichere Flüge.
Und Peter S. rockt seit dem 16.9. die Remo alleine. Als „alter“ Segelflieger schaffte er das natürlich auf dem Heimatflughafen EDKI, trotz ziemlich bockigem Wetter und stark böigem Wind.

Jetzt wird feste weiter trainiert Richtung PPL-A.
Was gibt´s noch zu berichten:
Conny fliegt inzwischen auch die Husky alleine und perfektioniert mit Ziellandungen und Sliplandungen ihre Flugerfahrungen mit diesem Flugzeugtyp aktuell in Begleitung oder alleine.
Kevin, Benny Neef und Benny Stinner tummeln sich inzwischen auf der LS-4 und bewegen den eleganten Clubklasse-Segler endlich wieder häufiger.
Nachdem Levi J. bereits im Fliegerlager seine A-Prüfung auf derASK-13 per Windenstart geflogen hatte, fliegt er seit dem 12.9. inzwischen auch im F-Schlepp mit der ASK-13 alleine.
Dietrich S. hatte den Ventus aus dem Fliegerlager im Schwarzwald direkt nach Nieder-Öblarn mitgenommen und dort eine Reihe schöner Alpenflüge gemacht. Bergpanorama macht den Kopf halt frei!
Einzig der arme Arcus-T schlummert seit dem Fliegerlager noch im Anhänger und erholt sich.
Mal sehen was der Herbst noch bringt!
Thema SFC-Flugzeugpark
Der SFC hat seine LS-6 im Rahmen der Flugzeugpark-Konsolidierung Ende Juli nach Berlin verkauft, da unsere drei Leistungs-Einsitzer nicht ausreichend genutzt werden. Ein weiterer Grund lag darin, dass auch aufgrund des Alters des Fliegers in absehbarer Zeit eine kostspielige Neulackierung angestanden hätte. Aber das Thema ist damit noch nicht zu Ende „entwickelt“.
